Projektwoche im Schuljahr 2018/19 - Unser Motto: Tier- und Umweltschutz


Schmetterlinge züchten

Im Sachunterricht der 2. Klasse wurden im Rahmen der Einheit „Von der Raupe zum Schmetterling“ Schmetterlinge gezüchtet. Die am Waldtag im Feld vor der Sennhütte entdeckten Tagpfauenaugen-Raupen wurden fleißig beobachtet und mit Brennnesseln gefüttert. Nach einer Woche verpuppten sie sich und schon sechs Tage später konnten die Kinder die geschlüpften Tagpfauenaugen im Schulgarten freilassen.

Waldpädagogik

Im Rahmen der Projektwoche ging die 2. Klasse einen Vormittag lang in den Wald. Mit der Försterin Rita Kotschenreuther wiederholten die Kinder die im Sachunterricht bereits kennengelernten Tiere des Waldes und erfuhren den Wald als deren Lebensraum. 

Die Kinder lernten spielerisch, warum Müll, Plastik und Abgase (CO2-Ausstoß) Tieren und der Umwelt schaden und warum es für uns Menschen so wichtig ist, die Natur (insbesondere Bäume als CO2-Speicher) zu schützen. 

 

 

Tierschutzunterricht

Im Tierschutzunterricht konnten die Kinder  ihr Vorwissen zum Thema „Haustiere“ aktivieren und erweitern. Die Tierärztin Frau Hesse kam als Expertin in die Klassen und erklärte wie wichtig es ist, sich vor der Anschaffung gut über das Wunschhaustier und dessen Bedürfnisse zu informieren. Im Fokus stand die Sensibilisierung der Kinder für die Verantwortung, die mit der Pflege und Versorgung eines Haustieres verbunden sind.

 

Sauberhafter Schulweg

Für Schülerinnen und Schüler in Hessen steht seit über zehn Jahren am Dienstag vor den Sommerferien Umweltschutz auf dem Stundenplan: Hunderte Schulklassen sammeln rund um ihre Schulen Abfälle ein. Bewaffnet mit Müllsäcken und Müllzangen machten sich auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 der Kleebachschule auf den Weg und sammelten Müll in und rund um Allendorf. Der war gar nicht so schwer zu finden und die Kinder waren sehr erstaunt darüber, wie viel Müll und gerade auch Zigarettenkippen sie auf ihrem Schulweg finden konnten. Nach ca. eineinhalb Stunden fleißigen Sammelns zeigten die Kinder stolz die vollen Müllsäcke vor.  Die Kinder erfahren bei dieser Aktion, dass man ohne viel Aufwand viel für die Umwelt tun kann und schnell zum Vorbild für Andere wird. Ihre Botschaft: Dinge in die Natur oder auf die Straße zu werfen geht gar nicht; auch keine Kaugummis, Zigarettenkippen oder Bonbonpapierchen. Jeder kann ganz einfach etwas für den Umweltschutz tun!


Besuch im Tierpark Weilburg


TÜV-Kids-Stunde in Klasse 4

Zusammen mit der Expertin Asse Gül Karaaslan vom TÜV Hessen bauten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 im Rahmen des Projekts "TÜV Hessen", finanziert durch die OVAG, Stromprüfgeräte. Dazu benötigt man nicht mehr als ein kleines Brett, verschiedene Kabel, eine LED-Lampe, eine Batterie, ein Gummiband, einen Widerstand, Reußzwecken und Büroklammern. An diesem besonderen Schulvormittag leuchteten nicht nur die LEDs, sondern auch die Kinderaugen. 

Insgesamt zehn Schulklassen dürfen sich jährlich über den Gewinn der außergewöhnlichen Doppelstunde freuen. Klassenlehrerin Birgit Müller, die im Rahmen des Gewinns eine gewinnbringende Fortbildung besuchen durfte, ist begeistert von den tollen Praxistipps. 


Besuch im Wasserwerk Queckborn

Am Donnerstag, den 14.3.2019, machte sich die Klasse 3 auf den Weg zum Wasserwerk in Queckborn, um mehr über die Trinkwasserversorgung in Gießen zu erfahren. Dazu wurden wir mit einem Bus an der Schule abgeholt und zunächst in das Wasserwerk nach Queckborn gefahren. Dort schauten wir uns gemeinsam einen Informationsfilm über das Trinkwasser  und die Trinkwasserversorgung in Gießen an. Danach konnten wir bei einem Imbiss auch ganz frisches Trinkwasser verkosten. Anschließend haben wir den Weg des Wassers vom Brunnen in 12 Metern Tiefe bis zur Aufbereitung entlang von langen Rohren begleitet. Danach haben wir uns noch gemeinsam auf den Weg zum Trinkwasserhochbehälter gemacht. Von dort kommt das Wasser über einen langen Weg bis zu uns nach Hause in den Wasserhahn.


Waldtag der Klasse 2

Am Freitag, den 21.09.2018, fand in der 2. Klasse ein Waldtag statt.

Die Klasse traf sich dazu um 8.30 Uhr mit der Försterin und Waldpädagogin Rita Kotschenreuther an der Sennhütte. Von dort wanderten die Zweitklässler weiter ins Allendorfer Wäldchen am Hoppenstein.

Hier konnten die Kinder zunächst ihr Wissen zum Thema „Heimische Laub- und Nadelbäume“ auffrischen und erweitern. Anschließend gab es eine ausgiebige Frühstücks- und Bewegungspause. Große Freude hatten die Kinder vor allem beim Balancieren auf Baumstämmen und auf der „Baumwippe“.

Frisch gestärkt ging es nun auf Tierspurensuche. Es wurden nicht nur zahlreiche Schlafplätze von Rehen und Wühlspuren von Wildschweinen, sondern sogar ein echtes Gehörn, Gebisse und Felle der heimischen Waldtiere Reh, Wildschwein und Fuchs entdeckt. Bei der Erkundung eines Hochsitzes erfragten die Kinder, warum die Jagd notwendig ist und durften sogar selbst ein Wildschwein aus Holz mithilfe von Fichtenzapfen „schießen“. Am Ende des Waldtages spielten die Kinder das Naturerfahrungsspiel „Fledermaus“, bei dem alle Sinne gefragt waren.


Vom Korn zum Brot -                   ein Besuch auf dem Sameshof

 

Am Dienstag, den 25. September 2018 unternahm die Klasse 3 einen Ausflug auf den Sameshof, einen bäuerlichen Betrieb im benachbarten Lützellinden. Auf dem Sameshof wird hauptsächlich Getreide angebaut und zweimal in der Woche nach alter Tradition Brot gebacken. Als wir auf dem Hof ankamen, ging es sofort in die Backstube, wo der seit fünf Stunden vorgeheizte Ofen schon auf uns wartete. Frau Sames erklärte uns wie aus Mehl, Wasser, Salz und Sauerteig der Brotteig zubereitet wird, bevor die Brote bei 350 Grad im Holzofen gebacken werden. Für 50 Brote werden 40 Kilogramm Roggenmehl und 35 Liter Wasser benötigt. Während des Backens besichtigten wir den Hof, den Mähdrescher und die Getreidesilos und gingen auch am Schweinestall vorbei. Am Ende des vormittags durften wir dann das leckere Brot probieren und es schmeckte allen hervorragend. 

 


Backfest mit Äpfeln aus dem Schulgarten – Traditionen werden an der Kleebachschule gepflegt

 

Nachdem im vergangenen Jahr viele Apfelblüten dem Spätfrost zum Opfer fielen, werden wir in diesem Jahr mit umso mehr Äpfeln belohnt.

Auch der große Apfelbaum im Schulgarten der Kleebachschule hing bis zur Ernte am Dienstag dieser Woche noch voll mit saftigen Äpfeln. Zum traditionellen Backfest am 19.09.2018 wurden sie im Rahmen des projektorientierten Sachunterrichts mit Kindern, Eltern und Lehrern geschält und in Spalten geschnitten. Vorher haben die Klassen 1 und 3 Tobias Blöcher, dem Vater eines Schülers in Klasse 3, noch beim Anheizen des Backofens im Backhaus zugesehen und durften sogar selbst mit großer Vorsicht einige Äste in das Feuer schieben. Nachdem der Hefeteig mit Äpfeln und Streuseln belegt war, brachte jede Klasse stolz ihre Belche zum Backhaus. In der Klasse 1 wurde außerdem noch ein großer Topf mit Apfelmus gekocht. 

Schon bald trafen die ersten Vorschulkinder der umliegenden KiTas auf dem Schulhof ein und warteten gespannt auf die Apfelkuchen. Nach und nach konnten die Belche mit dem Apfelkuchen aus dem Backhaus geholt werden. Als sich die Schulgemeinde versammelt auf dem Schulhof versammelt hatte, sang man nach der Begrüßung durch Schulleiterin Katja Agari gemeinsam ein Apfellied. Die Klassen 3 und 4 gaben außerdem ein für das Backfest einstudiertes Herbstlied zum Besten. Die gesamte Schulgemeinde konnte sich nun den frisch gebackenen Apfelkuchen und das Apfelmus munden lassen. 

Tobias Blöcher hatte im Backhaus außerdem noch Brote gebacken. Eines davon schenkte er der Schule als Kostprobe, so dass am Freitag in der Frühstückspause an alle Kinder Butterbrote aus traditionellem Backhausbrot verteilt werden konnten. 


Wirf mich nicht weg - wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln

 

Projekttag in der Klasse 4 der Kleebachschule am 04.09.2018 mit dem Bildungsprojekt „Wirf mich nicht weg! ®“ des Umweltzentrums Hollen im Kontext der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)

 

Ziel des Projektes „Wirf mich nicht weg!“ ist es, einen wichtigen Beitrag dafür zu leisten, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu stoppen beziehungsweise zu reduzieren. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen sollen dabei in der Wertschätzung von Lebensmittel sensibilisiert und über konkrete Ernährungs- bzw. Verhaltensweisen informiert werden. Das langfristige Bildungsziel ist dabei, junge Menschen dazu zu befähigen, einen insgesamt nachhaltigeren Lebensstil umsetzen zu können, im Sinne der „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner plädiert für ein Umdenken: „Es ist Zeit für einen Bewusstseinswandel und für mehr Wertschätzung für unsere Lebensmittel. Jeder kann einen Beitrag leisten, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu stoppen.“ 

Die Lernziele der Unterrichtseinheit sind

  • Lebensmittelverschwendung als Problem begreifen
  • Ökologische und soziale Folgen mangelnder Wertschätzung von Lebensmitteln erkennen
  • Konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung lernen
  • Zusammenhänge von Lebensmittelqualität, Wertschätzung und nachhaltigem, zukunftsfähigen Ernährungsverhalten erkennen

Eingebettet sind diese Inhalte in einen Workshop mit verschiedenen Lernstationen. Zum Abschluss des Projekttags wurde ein Lebensmittelretter-Smoothie aus Pflaumen, Äpfeln, Birnen und Bananen zubereitet. Mit dem Trinkspruch „Wirf mich nicht weg!“ haben sich die Kinder gegenseitig zugeprostet

Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens nehmen die Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen für sich und als Multiplikatoren mit nach Hause. So kann eine hohe Breitenwirkung erreicht werden, die weit über die unmittelbare Zielgruppe der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hinaus wirkt.

 

 

 

 


Besuch beim Imker - von der Biene zum Honig

Die Klasse 4 besuchte zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Birgit Müller einen Imker in Allendorf. Herr Bogten hatte für die Kinder im Garten in einem Kreis verschiedene Gegenstände aus der Imkerei liegen.    Gemeinsam wurde in Bienenstock zusammengebaut und dabei spielerisch herausgefunden, wofür die Einzelteile benötigt werden und warum ein Bienenstock mehrere Stockwerke hat. In Kleingruppen konnten die Kinder mit entsprechender Schutzkleidung das Innenleben des Bienenstocks betrachten und die bewohnten Waben untersuchen. Hier konnten reine Honigwaben - die Futterreserve der Bieren - und Brutwaben mit Larven in verschiedenen Entwicklungsstadien entdeckt werden. In der Zwischenzeit erforschte eine weitere Kleingruppe Bienen, Waben und Zubehörteile des Bienenstocks mit dem Mikroskop. Am Ende ließen sich alle ein Brötchen mit dem Honig des Imkers schmecken. Mmmmhhhhh! 

Jetzt ist es natürlich beschlossene Sache, dass ein Beet mit Bienenweiden im Schulgarten angelegt werden muss. 

 


Projekttag Kartoffelernte - vom Beet in den Ofen

In der 2. Schulwoche nach den Sommerferien konnten die ersten Kartoffeln aus dem Hochbeet der Klasse 4 geerntet werden. Dank der hilfsbereiten Elternschaft wurden die Erdäpfel auch in den Sommerferien mit Wasser versorgt. Die reichliche Ernte reichte für alle 4 Klassen der Schule. Gemeinsam wurden die Kartoffeln in Stücke geschnitten, um sie an-schließen mit Würz-marinade versehen in den Ofen zu schieben. Schon bald duftete es im ganzen Schulhaus nach leckeren Kartoffel-Weges. Zusammen mit Würstchen wurde die selbst ange-bauten Kartoffeln dann begeistert verspeist.