Waldtag der Klasse 2

Am Freitag, den 21.09.2018, fand in der 2. Klasse ein Waldtag statt.

Die Klasse traf sich dazu um 8.30 Uhr mit der Försterin und Waldpädagogin Rita Kotschenreuther an der Sennhütte. Von dort wanderten die Zweitklässler weiter ins Allendorfer Wäldchen am Hoppenstein.

Hier konnten die Kinder zunächst ihr Wissen zum Thema „Heimische Laub- und Nadelbäume“ auffrischen und erweitern. Anschließend gab es eine ausgiebige Frühstücks- und Bewegungspause. Große Freude hatten die Kinder vor allem beim Balancieren auf Baumstämmen und auf der „Baumwippe“.

Frisch gestärkt ging es nun auf Tierspurensuche. Es wurden nicht nur zahlreiche Schlafplätze von Rehen und Wühlspuren von Wildschweinen, sondern sogar ein echtes Gehörn, Gebisse und Felle der heimischen Waldtiere Reh, Wildschwein und Fuchs entdeckt. Bei der Erkundung eines Hochsitzes erfragten die Kinder, warum die Jagd notwendig ist und durften sogar selbst ein Wildschwein aus Holz mithilfe von Fichtenzapfen „schießen“. Am Ende des Waldtages spielten die Kinder das Naturerfahrungsspiel „Fledermaus“, bei dem alle Sinne gefragt waren.

Vom Korn zum Brot -                   ein Besuch auf dem Sameshof

 

Am Dienstag, den 25. September 2018 unternahm die Klasse 3 einen Ausflug auf den Sameshof, einen bäuerlichen Betrieb im benachbarten Lützellinden. Auf dem Sameshof wird hauptsächlich Getreide angebaut und zweimal in der Woche nach alter Tradition Brot gebacken. Als wir auf dem Hof ankamen, ging es sofort in die Backstube, wo der seit fünf Stunden vorgeheizte Ofen schon auf uns wartete. Frau Sames erklärte uns wie aus Mehl, Wasser, Salz und Sauerteig der Brotteig zubereitet wird, bevor die Brote bei 350 Grad im Holzofen gebacken werden. Für 50 Brote werden 40 Kilogramm Roggenmehl und 35 Liter Wasser benötigt. Während des Backens besichtigten wir den Hof, den Mähdrescher und die Getreidesilos und gingen auch am Schweinestall vorbei. Am Ende des vormittags durften wir dann das leckere Brot probieren und es schmeckte allen hervorragend. 

 


Wirf mich nicht weg - wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln

 

Projekttag in der Klasse 4 der Kleebachschule am 04.09.2018 mit dem Bildungsprojekt „Wirf mich nicht weg! ®“ des Umweltzentrums Hollen im Kontext der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)

 

Ziel des Projektes „Wirf mich nicht weg!“ ist es, einen wichtigen Beitrag dafür zu leisten, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu stoppen beziehungsweise zu reduzieren. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen sollen dabei in der Wertschätzung von Lebensmittel sensibilisiert und über konkrete Ernährungs- bzw. Verhaltensweisen informiert werden. Das langfristige Bildungsziel ist dabei, junge Menschen dazu zu befähigen, einen insgesamt nachhaltigeren Lebensstil umsetzen zu können, im Sinne der „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner plädiert für ein Umdenken: „Es ist Zeit für einen Bewusstseinswandel und für mehr Wertschätzung für unsere Lebensmittel. Jeder kann einen Beitrag leisten, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu stoppen.“ 

Die Lernziele der Unterrichtseinheit sind

  • Lebensmittelverschwendung als Problem begreifen
  • Ökologische und soziale Folgen mangelnder Wertschätzung von Lebensmitteln erkennen
  • Konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung lernen
  • Zusammenhänge von Lebensmittelqualität, Wertschätzung und nachhaltigem, zukunftsfähigen Ernährungsverhalten erkennen

Eingebettet sind diese Inhalte in einen Workshop mit verschiedenen Lernstationen. Zum Abschluss des Projekttags wurde ein Lebensmittelretter-Smoothie aus Pflaumen, Äpfeln, Birnen und Bananen zubereitet. Mit dem Trinkspruch „Wirf mich nicht weg!“ haben sich die Kinder gegenseitig zugeprostet

Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens nehmen die Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen für sich und als Multiplikatoren mit nach Hause. So kann eine hohe Breitenwirkung erreicht werden, die weit über die unmittelbare Zielgruppe der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hinaus wirkt.

 

 

 

 


Besuch beim Imker - von der Biene zum Honig

Die Klasse 4 besuchte zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Birgit Müller einen Imker in Allendorf. Herr Bogten hatte für die Kinder im Garten in einem Kreis verschiedene Gegenstände aus der Imkerei liegen.    Gemeinsam wurde in Bienenstock zusammengebaut und dabei spielerisch herausgefunden, wofür die Einzelteile benötigt werden und warum ein Bienenstock mehrere Stockwerke hat. In Kleingruppen konnten die Kinder mit entsprechender Schutzkleidung das Innenleben des Bienenstocks betrachten und die bewohnten Waben untersuchen. Hier konnten reine Honigwaben - die Futterreserve der Bieren - und Brutwaben mit Larven in verschiedenen Entwicklungsstadien entdeckt werden. In der Zwischenzeit erforschte eine weitere Kleingruppe Bienen, Waben und Zubehörteile des Bienenstocks mit dem Mikroskop. Am Ende ließen sich alle ein Brötchen mit dem Honig des Imkers schmecken. Mmmmhhhhh! 

Jetzt ist es natürlich beschlossene Sache, dass ein Beet mit Bienenweiden im Schulgarten angelegt werden muss. 

 


Projekttag Kartoffelernte - vom Beet in den Ofen

In der 2. Schulwoche nach den Sommerferien konnten die ersten Kartoffeln aus dem Hochbeet der Klasse 4 geerntet werden. Dank der hilfsbereiten Elternschaft wurden die Erdäpfel auch in den Sommerferien mit Wasser versorgt. Die reichliche Ernte reichte für alle 4 Klassen der Schule. Gemeinsam wurden die Kartoffeln in Stücke geschnitten, um sie an-schließen mit Würz-marinade versehen in den Ofen zu schieben. Schon bald duftete es im ganzen Schulhaus nach leckeren Kartoffel-Weges. Zusammen mit Würstchen wurde die selbst ange-bauten Kartoffeln dann begeistert verspeist.